Widerstand oder Public Viewing

Was ist das Ziel eines jeden Widerstands? Das Ausbeutungs-System zu erhalten, welches für die Probleme einer Gesellschaft verantwortlich ist, ist nicht das Ziel von Widerstand. Nur einige Verbesserungen oder kleine Zugeständnisse zu erhalten, ist das Ziel einer Demonstration und ein wenig Public Viewing mit System-Darstellern auf der Bühne; Widerstand indes will an die Wurzel des Übels ran, nicht an seine „bunten Blüten“. Widerstand will das System austauschen.

Welche Coleur hat das weltumspannende System, nach dem sich Herrscher wie etwa Macron oder Merkel reichten? – Es ist rot, bzw. links; Es ist die Agenda der Systemlinken. Sämtliche Säulen, auf denen europäische Gesellschaften standen, geraten hier ins Wanken: Ehe von Mann und Frau, Familie, Freiheit, Menschenwürde, Gleichberechtigung und  traditionelle Werte mit denen die heutige Bundesrepublik aufgebaut wurde, wie Fleiß, Ordnung, Disziplin, die Bereitschaft zu lernen und sich auszubilden und das Bekenntnis zum Gemeinwohl. Was Linke, bzw. Grüne indes wollen, fasst ein Zitat von Joschka Fischer zusammen:

„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

Zitat: „Hauptsache, die Deutschen haben es nicht“

Und nun wundern Wilma und Fred sich, wie es sein kann, dass sich in unserem schönen, freiheitlichen, rechtsstaatlichen, bunten und durchaus auch feierlaunigen Deutschland, das wir alle so sehr lieben, nun „völkischer Widerstand“ breit macht…

Zusammengefasst:
Der Widerstand gegen das globale System von Politikmacht und Konzernmacht (gemeint sind Wirtschafts-, Finanz- und Medienkonzerne) kann im Grunde nur „völkisch“ (im Sinne von „Volk, Bevölkerung“) sein, dies allerdings auch in Frankreich etwa, in Belgien und so weiter. Dieser Widerstand ist demnach weder nationalistisch, noch rassistisch oder faschistisch; Er ist völkisch im positiven Sinne, im Interesse des Volks mit seinen Eigenheiten, Sprachen und Traditionen. Und dieser Widerstand ist im Grunde auch das, was die Linke sich auf die Fahne schreibt: bunt. Viele Völker, die ihre Identität in friedlicher Nachbarschaft leben, die sich gegenseitig (!) respektieren, sind sehr bunt.

Sinnbild:
Wenn ich aber diesen sinnbildlichen bunten Obstkorb an Völkern auskippe und zu einem einheitlichen Brei verkoche, verschmelze, vermenge, dann ergibt dies einen ziemlich langweiligen, undefinierbaren und nicht gerade inspirierenden Brei. Wer hat da schon Lust drauf? Richtig ungenießbar wird dieser Brei, wenn ich vorher nicht faule Früchte (die unsere bewährten freiheitlichen Werte aktiv ablehnen) aus diesem Obstkorb entferne.

Wilma und Fred…
…haben den Begriff „Volk“ oder, als Eigenschaftswort „völkisch“ nur in Zusammenhang mit Rassismus und „Nazi“ kennengelernt, dies wegen der Informations-Produkte der großen Medienkonzerne, die ein Teil des Korporatismus (System, Allianz von Politikmacht und Konzernmacht) sind. Ein Beweis dafür ist nicht zuletzt auch die Tatsache, dass viele Medienhäuser Eigentum einer gewissen Partei sind, SPD. Konzerne stehen aber nun mal nicht auf Seiten des Volks, sondern auf Seiten des Großkapitals.

Ergo?

Willst du nur ein paar kleine Zugeständnisse, nur ein paar Krümel, von den Regierenden erhalten? Willst du einen Multi-Frucht-Brei, ohne zu wissen, was genau drin ist?  Wenn Ja, dann mache bei der Linken mit, aber sei dir gewiss: Sie sind keine Gelbwesten, auch wenn ihre Anhänger diese Fahne tragen.
Willst du das Problem von Armut und Ausbeutung an der Wurzel packen und: Willst du den bunten Obstkorb, mit erkennbar vielen verschiedenen Früchten / Völkern? Wenn ja, dann informiere dich weiter in alternativen Medien und leiste Widerstand. Dazu darfst du gerne die gelbe Weste als Fahne benutzen. Suche Gleichgesinnte, bleibe in deiner Formation, halte Provokateure heraus und handele besonnen aber konsequent.

Konsequent kannst du umso mehr sein, je besser du informiert bist. Lerne nicht das Gedicht der Klassenbesten auswendig, sondern recherchiere selbst.

Springe nicht über jedes Stöckchen, das man dir hinhält.

Ein Kommentar zu „Widerstand oder Public Viewing

  1. Hi lieber Gelbrebell.

    Ich interessiere mich für das, was Sie / Ihr verändern wollt.
    Ich lese mich erst einmal richtig ein, damit ich auch weiß, was ich unterstützen will.
    Mir gefällt Ihre / Eure Motivation und der Wunsch, etwas verändern zu wollen, denn genau das brauchen wir dringend in Deutschland 🇩🇪 bzw. Europa.

    Ab sofort folge ich Sie / Euch. Ich denke es gibt einige die genauso denken, vielleicht kann ich meine Freunde dazu bewegen, Ihre / Eure Sache – die ja uns alle betrifft, zu unterstützen.
    Ich freue mich darauf.

    Mit kollegialem Gruß aus Berlin

    JoJo.

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