Deutschland: Das Gesetz der Niederlage – Erfolgsfaktor Mentalität

Salopp ausgedrückt: Wir haben nicht mehr alle Latten am Zaun. Oder, nett formuliert: „Die Mentalität der Deutschen wandelt sich“, so titelte schon die „Welt“ im Jahr 2005. – Aber ganz mit der Ruhe: Zunächst sei die Mentalität ein entscheidender Erfolgsfaktor, stellte migazin.de im April 2013 fest und listet deutsche Stereotypen wie „Arbeit als Lebensinhalt“, „Hang zum Perfektionismus“, „konsequentes Planen“, „Sorgfalt“ und dergleichen auf.

Am nahesten liegen laut businessinsider.de  offenbar die Menschen in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern an diesem Klischee und stellt fest, dass im Süden der Motor liege, welcher Deutschland antreibt. Aber Geld ist nicht alles. Laut Businessinsider leben die glücklichsten Deutschen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Ihre Bescheidenheit und Gemütsruhe hätten sie wohl mit den Skandinaviern gemeinsam.
Zu den schönsten Regionen gehören Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Aber in dieser Region wohnt offenbar die Hoffnungslosigkeit, Behäbigkeit und ein Überschuss  Männern. Manche orten hier auch einen überdurchschnittlichen Hang zum sogenannten „Rechtsradikalismus“.
Wenn es Kohls „Blühende Landschaften“ gäbe, dann wohl am ehesten in Thüringen und Sachsen. Im Nordwesten werde großen Wert auf Bildung gelegt und nirgends gäbe es so viele Atheisten und freiheitlich denkende Menschen wie dort.
Quelle: https://www.businessinsider.de/deutschland-besteht-eigentlich-aus-fuenf-nationen-2016-6

Psychologie der Niederlage

„Seit der totalen Niederlage im Zweiten Weltkrieg ist in Deutschland die Kraft des nationalen Gedankens gebrochen“, schreibt Thorsten Hinz in seinem Buch
„Die Psychologie der Niederlage – Über die deutsche Mentalität“.
Deutschland sollte, nach dem Willen der Siegermächte, nach 1945 anderen Nationen nicht wieder gleichberechtigt gegenübertreten. „Eine Nation aber, die ihre komplette Geschichte verwirft und unter moralischen, ja kriminellen Generalverdacht stellt,“ heißt es in dem Beitrag des Verlags anatois.de über das Buch von Hinz weiter, „räumt ihre eigene Unmöglichkeit ein und gibt den moralischen Anspruch auf eine selbstbestimmte Zukunft preis“.

Deutschland, eine Gründer-Wüste

Im Jahr 2015 ging NTV der Frage nach, ob Deutschland mittlerweile zur Gründer-Wüste geworden sei. Zehn Jahre zuvor habe es deutlich mehr Existenzgründungen gegeben. Dabei muss man, mit Blick auf die Mentalität, auch bedenken, dass laut IHK-Gründerreport 2015 jeder fünfte Gründer einen Migrationshintergrund hatte. Die höchste Gründerquote liegt nicht etwa im Süden Deutschlands, sondern in Berlin, gefolgt von Hamburg und Bremen. Am Ende der Ranking-Liste liegen Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen.
Gründerquoten nach Bundesländern, grafische Darstellung (optimiert für Mobilfunknutzer): https://infogram.com/grunderquoten_d_2015

„Einer der wichtigsten Aspekte des Lebens in Deutschland sind bürokratische Prozesse“, stellt orangesmile.com unter /reiseinfos/deutschland/traditionen.htm fest. Ein weiteres typisches Merkmal sei der emotionale Geiz. Aber diese Feststellung eines Touristikanbieters geht nicht weit genug.

Etabliertes Schuldgefühl – bedeutet im Klartext:
PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung)

Wir haben nicht mehr alle Latten am Zaun.


Der Anatois-Verlag brachte es auf den Punkt:
„Hierzulande hat sich ein kollektives geistig-moralisches Schuldgefühl etabliert, ein Niederlage-Denken, das für Staat und Nation beherrschend und konstituierend ist. Die Entwicklung in Deutschland und die Mentalität, die sie stützt, duldet und sogar fördert, gehorchen diesem Gesetz der Niederlage, die im Zuge der Vergangenheitsbewältigung Tag für Tag bestätigt, erneuert und vertieft wird“. Quelle und Link zum Buch: https://antaios.de/buecher-anderer-verlage/edition-junge-freiheit/1164/die-psychologie-der-niederlage.-ueber-die-deutsche-mentalitaet

Lies auch: „Die Bezwingung der Frau“ im Gelbrebell. 
Noch heute leidet „die deutsche Frau“ unter einem Trauma…

Wer im „Deutschland der Niederlage“ Frauenrechte fördern will
…zu allem Überfluss auch noch mit Blick auf die Frage von Gewalt, kann nur von allen Seiten einen Sturm der Entrüstung, bzw. – frei übersetzt: „gequirlte Scheiße“, einen sog. „Shitstorm“ ernten.

Aber wer schon so traumatisiert (oder so bescheuert) ist, sich ungestraft als „Köterrasse“ bezeichnen zu lassen (ein Köter/streunender Hund ein Tier ist lt. Gesetz kein Mensch, sondern nur eine Sache)
der darf auch so „schräg“ sein, es trotzdem zu versuchen.
Wer bei all der Angst, der zugegebenen eigenen Unmöglichkeit und dem Selbsthass auf Widerstand in Deutschland wartet, muss Geduld mitbringen, um festzustellen, dass „es“ nur im Konsens mit den Nachbarn klappen kann.

XWort

Anglizismen Kreuzwort-Rätsel: Sprichst du Deutsch oder Denglisch? Mit diesem Kreuzworträtsel findest du es heraus. Ein Buchstabenrätsel und ein Mandala gibt’s mit oben drauf. Findest du auch die in den acht Palmen versteckten Buchstaben? Dann weißt du im Handumdrehen, was wir uns für Deutschland wünschen.

Vorschau – Da ist für jeden etwas dabei.

PDF-Herunterladen (sonst: Download) des Rätsels als Bild zum Ausdrucken
…gerne auch zum Gebrauch als Rückseite z.Bsp. für deine Handzettel (Flyer)

Übrigens: Im Rätsel findest du schon mal vorab den Text für unser Lied für Mutter Erde / die Mütter-Ode. Wir suchen noch jemanden, der sie für uns singen kann. Die Melodie gibt es schon, es fehlt nur noch der richtige Gesang.

Deutsch künftiger Generationen: Pidgin

Einwandfreies Deutsch dürfte bald das Privileg einer kleinen Elite sein, wenn es nach dem Willen des Integrationsrates in NRW geht. Da wir um den Einfluss solcher „Räte“ wissen, nehmen wir es mit Besorgnis zur Kenntnis.

Der zwischen 1975 und 85 installierte Begriff „Pidgin-Deutsch“ erlebt eine traurige Renaissance. Er beschreibt das in seiner grammatischen Struktur vereinfachte Deutsch als Behelfssprache, die als Fremdsprache erlernt wurde. Der Integrationsrat in NRW will nun Englisch an Grundschulen abschaffen und die Schüler stattdessen „Alltagssprachen“ (Mehrzahl!) wie Türkisch, Polnisch oder Russisch – um nur drei zu nennen – lernen lassen. Dies sie „lebensnäher“, so der Rat. Dass die nicht muttersprachlich deutschen Kinder Deutsch lernen könnte, scheint offenbar keine Option. Warum? Mündige, sich in die Gesellschaft einbringende Bürger benötigen eine Amtssprache, die sie gut beherrschen, um ihre Anliegen und Sichtweisen angemessen zu formulieren und ihre Anliegen selbst vertreten zu können, eine(!) Amtssprache, die auch von allen verstanden wird. Wenn Kinder mehrere Sprachen erlernen müssen, ist zu befürchten, dass auch Deutsch von den Kindern als eine von vielen Sprachen nur bruchstückhaft gesprochen wird. Ein einwandfreies Deutsch dürfte dann das Privileg einer kleinen Elite sein.
Die Gelbwesten fordern daher die Einführung der Deutschen Sprache als verbindliche Amtssprache. Sie fordern, dafür zu sorgen, dass alle Schüler einwandfreies Deutsch lernen, das sie zur Vertretung ihrer Interessen und zur aktiven und sprachlich hürdenfreien Teilhabe, sowie zum Start einer guten beruflichen Karriere befähigt.

Du hälst diese Bedenken für Unsinn? …oder für (rechte) Hetze?

Ok, schreibe diesen Beitrag in Pidgin Deutsch, bitte.

Wir wollen uns dem nicht verschließen und wagen einen Versuch, alltagsnah, in Dialog-Form:

Schüler: „Hier wird Deutsch gesprochen …ned so’ n Proll Scheiß! Alta, so kannst du noch kein Antrag beim Assi Amt ausfüln, Alta, ohne das dir einer hilft, ey. Dass is doch scheiße. Kriegst du keine Kohle.“

Antwort: „Chef, was willst du mit Deutsch. Alta was willst du? Sprichst Deutsch… Bildest dir was drauf ein ja. Ey, ich sprech‘ Polnisch, Russisch, Türkisch… Und du? – Alles klar.

Schüler: Hey, Kollege. Die nehmen dich ned vür voll, wenn du so’n Proll-Scheiß von dier gibst..

Antwort: Hälst dich für klug, ey? Isch sag dier was. Isch bin klug. Mündig!!! Ey. Hälst mich für doof? Alta, pass auf. Scheis Geschwafel. Scheis Deutsch. Ich hab Kohle, ey. Kuck. Ich habs drauf, Alta. Nix reden. Machen. Alta. Alles klar“.

Die Rechtschreibfehler sind Absicht. Du empfindest diesen Versuch als plumpe Polemik? Na, gut. Dann schicke uns bitte deine Version per E-Mail. Wir werden das gerne hier veröffentlichen…

Zersetzungsrat

Dieser sogenannte „Integrationsrat“ fungiert mit seiner Alltagssprachen-Forderung als  „Zersetzungsrat“. Will er für die Menschen, die er integrieren will, etwas Gutes erreichen?  Wenn ja, dann sollte er die Förderung der Teilhabe am Wohlstand fordern; Aber damit ist doch sicher der Wohlstand der breiten Masse gemeint, nicht der Wohlstand einer kleinen Bildungs-Elite.
Sollte die Forderung eines „Integrationsrats“ nicht eher lauten: „Baut die landessprachliche Förderung der nicht muttersprachlich deutschen Kinder in Deutschland weiter aus“.

Übrigens: Der „Integrationsrat“ weiß sich ganz offensichtlich sehr gut in der (einen) deutschen Landessprache auszudrücken, anstatt seine Forderungen in mehreren Pidgens (bruchstückhafte Fremdsprachen) zu artikulieren.

Die Kids der Zukunft

„Aber“, so mag man zynisch fragen, „wozu sollten die Kids der Zukunft einwandfrei Deutsch sprechen? Sie sollen arbeiten, zu Billigst-Löhnen …und keine Beschwerde-Petition verfassen können. – Und Abitur, das ist dann wieder das Privileg der Elite“.

Quellen:

spiegel.de und philosophia-parenis.

Beachte den Haftungsausschluss. Mach‘ mich ned an für den Scheiß von den Andern. Scheiß egal, ey. Ich verlink‘ nur. Guck, wer das sagt, ey. Ich zeig‘ s dir nur. Alles klar.