Lahmes Internet „off“ -Drohnen-5G-Netz „on“

Gastbeitrag: Fragt sich jemand nach der wirklichen Gefahr von 5G, findet er die Antwort bei Boston Dynamics… Digitales Entwicklungsland Deutschland: Vor allem auf dem flachen Land fühlt sich mancher abgehängt. Wer fragt da lange nach, wenn es heißt, das 5G-Netz soll in Deutschland nun flächendeckend installiert werden? – Naja, wir schon.

Insofern sind wir dankbar für den folgenden Gastbeitrag:

““Fragt sich jemand nach der wirklichen Gefahr von 5G, findet er die Antwort bei Boston Dynamics, die übrigens seit 2018 eine Tochter von Google ist und zum Alphabet-Konzern gehört.

5G braucht wörtlich kein Mensch, brauchen aber sehr wohl Roboter mit schwacher bzw. starker K.I. Das betrifft nicht nur Spot, Cheeta und Atlas, sondern mehr oder weniger alle möglichen Luft-, Wasser- und Landdrohnen. Ja, 5G ist für das Internet der Dinge da, nicht für Menschen. Somit soll gewährleistet werden, dass Roboter untereinander jede (Un)Menge an Daten austauschen können, die sie vor und während eines Einsatzes aus ihrer Wahrnehmung gewinnen und in Bruchteilen von Sekunden verarbeiten. Die 5G-Technologie ist an der Gedankenarchitektur künstlicher Intelligenzen angepasst, die völlig verschiedenartig im Vergleich zur tierischen bzw. zur menschlichen Intelligenz.

„Verschiedenartig“ bedeutet: selbst wenn eine K.I. die Singularität erreicht und ein menschenähnliches Verhalten zeigt, ist dieses nur die Simulation eines Menschen und keine Reproduktion menschlichen Charakters.

Die halbwegs gute Nachricht: ALLE Modelle von Boston Dynamics sind bereits im Gefechtsfeld erprobt worden und haben versagt. Allein die Autonomie stellt ein gewaltiges Problem dar: mit Batterie und Elektromotor schafft Spot 45 Minuten, Atlas ca. 30 bis max. 60 Minuten… ohne Panzerung! Dann ist es zappenduster. Mit Panzerung verkürzt sich die Autonomie um ca. 30 bis 50%. Das bedeutet: selbst nach einem erfolgreichen Handstreich würden diese Roboter im feindlichen Gebiet plötzlich stehen bleiben. Darüber hinaus kann jedes Anti-Material-Rifle mit Kaliber 50 ihnen schnell das Garaus machen. Im Kriegsgebiet verfügen selbst „arme“ Aufständische über solche Schusswaffen.

Die schlechte Nachricht: für den Einsatz im Inland (also nicht im feindlichen Gebiet) könnte die Autonomie bald ausreichen. Wir hätten zwar nicht mit dem Terminator zu tun, aber mit Robocop.

Die noch schlechtere Nachricht: Boston Dynamics und die DARPA gestalten bestehende Kriegsgeräte wie Schützenpanzer, Kampfpanzer und mobile Artillerie zu Drohnen um. Diese haben einen herkömmlichen Antrieb und würden dazu eine KI bekommen, die z. B. im Häuserkampf die Taktik selbstständig erarbeiten und den Umständen entsprechend rasendschnell ändern könnte. Der Mensch bräuchte nur einen groben Befehl zu erteilen, wie „Objektiv X erreichen“, „Dorf Y erobern“ etc. Für die Kommunikation zwischen den eingesetzten Drohnen sorgt dann 5G.

URL (englisch) https://www.bostondynamics.com/spot

(Wie immer, so auch für diesen Beitrag: Haftungsausschluss s. Impressum)

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