Gelbwesten: Frau in Widerstand und Gesellschaft

„Eine Untersuchung französischer Sozialwissenschaftler zeigt, dass etwa die Hälfte der Gelbwesten zum ersten Mal in einer politischen Bewegung aktiv sind – und dass Frauen unter den Aktivisten fast so stark vertreten sind, wie Männer“, schrieb der Tagesspiegel bereits im Dezember. Es war eine hoffnungsvolle Zeit für jene, die glaubten, mit der symbolschweren gelben Weste auch die Mentalität und das Temperament der französischen Brüder und Schwestern überziehen zu können. Doch in Deutschland ist manches anders und das ist auch völlig in Ordnung. So folgt auf harsche Kritik ein versöhnliches Fazit.  

Mit Video aus Deutschland. – Und: Auch bei den Gelbwesten gibt es leider Sexismus. In diesem Beitrag findest du Beispiele.

„Weibliche Gelbwesten sind genauso entschlossen wie ihre männlichen Mitstreiter“, sagt Tinette Schnatterer von der Hochschule Sciences Po Bordeaux mit Blick auf eine Befragung von 500 Gelbwesten. Zudem seien sie „besonders sichtbar“. Die Forscherin glaubt, das liege unter anderem daran, dass es in der Graswurzelbewegung keine „offiziellen, traditionell oft männlichen Vertreter“ gibt…“  – Diese Abwesenheit von Strukturen zwinge die Medien folglich, ihren Blick auf ,normale’ Aktivisten zu richten. … Den ausführlichen Original-Beitrag findest du hier:  https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/soziale-unruhen-in-frankreich-frauen-bei-den-gelbwesten-die-muetter-der-kompanie/23792280.html

Der kleine Unterschied

Was ‚normal‘ ist und was nicht, auch da gibt es Unterschiede zwischen einigen europäischen Ländern wie Frankreich und Deutschland. Thema Frau: In Deutschland ist Prostitution erlaubt und gilt als ‚normaler‘ Beruf, als steuerpflichtige Beschäftigung. Bei unseren französischen Brüdern – und auch bei anderen, ist das ganz anders. Das prägt natürlich Bild und Selbstbild der Frauen in einem Land. Es spiegelt sich auch in der Art wieder, wie für Unterstützung für den Widerstand geworben wird:

Die unter dem Video stehende Foto-Montage zeigt einen ScreenShot aus der professionell gemachten Selbstdarstellung der Gelbwesten in Deutschland, sowie ein kleines Pendant zum Bild vom lieben deutschen „Frollein“ am linken Rand.
Jedoch entsprechen weder die links sichtbare kämpferische nordische „Schildmaid“, noch die stolze „Dame mit Niveau“ dem allgemein vorherrschenden Bild der Frau in Deutschland, siehe oben. Da Widerstand nun mal ein Spiegelbild der Gesellschaft ist, widerspiegelt er – logischerweise – auch das Frauenbild (welches hierzulande von politisch korrekten „Omis-gegen-Rechts“ und jungen Damen mit hingekritzelten Aussagen wie „Destroy my pussy not my earth“ und „kein Sex mit Nazis“  – oder im Vorfeld der EU-Wahlen – von hochpromoteten schwedischen Gretas repräsentiert wird).

Insofern muss frau sich nicht wundern, wenn Kritik an übergriffigen Jungmännern als Hass-Rede oder Spalterei  gebrandmarkt und bestenfalls mit dem guten Rat „Finde deine Mitte“ beantwortet wird. Eine Ausnahme machen nur Gruppierungen wie die AfD und dergleichen, dies vorzugsweise mit Blick auf den dunklen Teint fremdländischer Grabscher – zum Leidwesen einheimischer Grabscher, Gaffer und Pick-Up-Artists, die vor dem öffentlichen Blick verborgen, hinter der Gardine stehend warten, bis das Rad der Frauenrechts-Bewegung wieder zurückgedreht  und die sog. „Sozialkontrolle“ dann endlich nicht mehr existieren wird.
Dann können auch sie sich aus der Deckung trauen, schlimmstenfalls so, wie es in besonders tragischem Ausmaß immer dann geschieht, wenn gesellschaftliche Ordnung und Rechtsstaatlichkeit komplett zusammenbrechen, nach Katastrophen oder im Kriegs- und Besatzungsfall.
Verübeln muss man den Verfall erkämpfter Frauenrechte  den Männern indes nicht; Frau ist selbst schuld. – Opferbashing? Nein. Noch wäre Zeit vorhanden, dieses auf einer modernen Staffelei stehende antiquierte Frauenbild umzustoßen. Aber frau „gefällt“ lieber…
Identifizierst DU dich damit NICHT? Sehr schön, denn:

„Es gibt doch Hoffnung!“

Schließe dich den Gelbwesten an, denn sie feilen schon am Konzept für die Zeit nach diesen Zeiten und ein Blick auf jene Ansätze zeigt: Es gibt doch Hoffnung auf ein neues und besseres System nach dem alten System, auch für Sie.
Ein Konzept für die Zukunft entwerfen: Auch das ist eine Form von Widerstand, eine vermutlich äußerst effektive noch dazu. Beinahe jede Form von Widerstand ist wichtig, hat ihren Platz und ihren Wert.  Das Geheimnis nach dem Wie für den Tag-Danach wird in Kürze gelüftet werden. Der Gelbrebell wird darüber berichten.

Leider findet sich weiterer, sogar pornografischer Sexismus auch in Selbstdarstellungen der GWs. Wir Hamburger Gelbwesten distanzieren uns davon.
https://www.youtube.com/watch?v=wYfIheuxfeU&fbclid=IwAR2ZruHij_i-TYMDmK6J3l4DbdyAcq1mm4NPoS8CGxDbeBGPmWs0nQgmlRI .

Ab dem „Tag danach“ wird es ein neues „Belohnungs-System“ geben,
neue Werte, die als Prestige dienen werden. Deshalb lohnt es sich auch für Sie, mit den Gelbwesten gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Dennoch wird dieses neue System gewiss nicht an seiner eigenen Harmonie ersticken; Es wird noch genug Herausforderungen für jeden von uns bieten.

Skurril

…ist der Versuch,  in möglichst antik-klingend gemimter Latein-Aussprache für Frauenrechte zu werben. Aber Mutter Erde hat viele Farben und Blüten; Sie sind vieles, nur einheitlich und grau sind sie nicht. Es wäre auch zu Tode langweilig.
Und Ja: „Natürlich waren die Lateiner, also die antiken Römer, mitnichten(!) emanzipiert“.
Dies traf wohl eher auf die Wikinger zu. Doch ihre Sprache nachzuvollziehen, ist für uns noch schwerer, als Latein – und die Szene-Musik, welche jene auferstehen lässt, ist so schwer, so düster… Wie schade! Denn mit ihrer Hinwendung zu Mutter Erde erscheint uns die nordische Spiritualität doch eher hell und freundlich, lebensbejahend und richtungweisend, selbst wenn für Dich der eine allumfassende Zebaoth die einzige und wahre Gottheit ist. – Deshalb in Latein an alle Töchter von Mutter Erde: Es umschließt sie alle und grenzt keine aus.

Mit Texteinblendungen in Latein und Deutsch.

Kannst du es aussprechen? Schicke uns mal deine Aufnahme.

ANIMO HABEO
NON SILEBO
INCIPIENS HODIE
SCIO QUID VELIS

Ich habe Mut.
Ich schweige nicht.
Ab heute:
Ich weiß was ich will.

Gefällt dir das Bild? Dann teile es mit deinen Freunden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s