„Vermisst“ – Netz-Gemeinde startet Projekt

Die virtuelle Gemeinde in den sozialen Medien nimmt Anteil am Schicksal der verschwundenen Kinder (meist sind es Kinder oder Jugendliche) und sie beteiligt sich, soweit möglich, an der Aufklärung solcher Tragödien.  Am 4. März stellte Admin F eigens zu diesem Zweck einen Info-Kanal online. Dort findet die Netz-Gemeinde eine Auflistung der aktuellen Vermisstenfälle. Seit dem häufen sich die Einträge:
Laura, Noemi, Alice, Florian, Malin, Lea, Kaweyar (Sie verschwand an ihrem 5. Geburtstag), Sophie-Noelle und Monique, Doreen, Szymon, Liz…

Bitte schaut öfter mal in den Kanal hinein und verbreitet zumindest jene Vermisstenfälle, die sich in eurer Nähe zugetragen haben. Hier ist der Link. Darüber gelangst du zu dem Info-Kanal bei „Telegram“:
https://t.me/VermisstGesucht

„Vermisst“, ist nur ein Wort und es kann „helle Verzweiflung“ und kaum aushaltbaren „Angstschmerz“ oder auch das „Ende der Welt“ und jeder Hoffnung bedeuten.

Hinter jedem dieser Name steht ein Leben, ein Mensch mit Hoffnungen  und Ängsten, mit einer eigenen Biographie und einer Familie, sowie Freunden und Bekannten. Jeder einzelne Fall ist eine Tragödie. Jeder einzelne Fall ist auch Teil einer großen Tragödie, die sich in Deutschland (und auch anderswo) abspielt: Menschen verschwinden, setzen sich wortlos ab – oder sie werden Opfer eines Verbrechens.  – Auch in Deutschland.

Die Angehörigen der Opfer

Wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer mit, ihnen gehört unsere Solidarität. Wir teilen eure Hoffnung und wir wünschen euch, dass eure Lieben möglichst heil wiedergefunden werden und dass sie das Geschehene mit der Zeit gut verarbeiten.
Auch wenn das Schlimmste kommt, sind wir mit unseren Herzen bei euch und wir verlassen euch nicht. Plötzlich ist euer Lebensweg dunkel. Schwarz; Ihr geht auf einer dunklen Straße und jeder Schritt vorwärts bedeutet einen enormen Kraftaufwand, vor allem dann, wenn jede Hoffnung verschwunden ist. Das ist so entsetzlich endgültig und ihr hattet euch noch so viel zu sagen. Geht trotzdem weiter auf eurer dunklen Straße. Wir fühlen mit euch. Wir vergessen euch und eure Töchter und Söhne, eure Angehörigen nicht. In Gedanken sind wir bei euch. Ihr seid nicht alleine. – Noch was: Wir verurteilen euch nicht. Vielleicht zieht ihr andere Konsequenzen aus diesem Schicksalsschlag, als wir uns vorstellen können. Vielleicht geht ihr einen anderen Weg, auch um das Geschehene zu verarbeiten, als wir das eventuell tun würden. Aber wir verurteilen euch nicht. Wir entziehen euch unsre Loyalität nicht, auch wenn wir euch vielleicht nicht verstehen. Wir respektieren eure Trauer und wir können mitfühlen. Wir wollen euch nicht auch noch verurteilen. Wir fühlen mit euch. Ihr seid nicht alleine.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s