So grün ist der IWF

IWF will insbesondere die Deutschen zwingen, noch mehr zu arbeiten. Fleiß, Disziplin + Talent erzeugen Ungleichgewichte und gehören lt. Joschka Fischer (Grüne) abgestraft. Der IWF zieht mit.

Die Deutschen leiden unter einer der weltweit höchsten Abgabenquoten. Dennoch ist seit Jahrzehnten für Erhalt und Verbesserung von Infrastruktur, Bildung, Betreuung und Rente kaum Geld da.
Da kommt die Forderung des IWF nach noch mehr Abgaben gerade recht, Zitat:
„Wir wünschen uns, dass die Deutschen länger arbeiten“, so Julie Kozack, Leiterin einer Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Berlin.
„Das bedeute nicht, das Renteneintrittsalter generell zu erhöhen“.
Vielmehr visiert sie höhere Abzüge bei vorzeitigem Renteneintritt an, also weniger Geld/Altersarmut.
„Entscheidend sei“, so die IWF-Sprecherin in Berlin, „dass das reale Renteneintrittsalter steige, also das Alter, in dem Menschen tatsächlich in Rente gehen“.
Im Schnitt gingen die Deutschen im Jahr 2017 mit 64,1 Jahren in Rente. Das gesetzliche Renteneintrittsalter ist aktuell 67 Jahre.  Der Beitragssatz zur Gesetzlichen Rentenversicherung liegt im Jahr 2019, wie im Vorjahr, bei 18,6 Prozent. Unverändert bleibt der Beitragssatz in der knappschaftlichen Rentenversicherung bei 24,7 %, also bei fast einem Viertel des Brutto-Einkommens.

Wenn die Politik bei diesen Forderungen gegen Deutsche mitgeht, ist das ein weiteres hässliches Beispiel für Korporatismus, die Allianz von Konzernmacht und Politikmacht.

18,6 bis 24,7 Prozent genügen in Deutschland offenbar noch nicht, um später nicht mal die Hälfte des letzten Nettoeinkommens als Rente zu erhalten, ..ohne Abstriche mit 67 Jahren, nach 45 Beitragsjahren.

„Die Erhöhung des tatsächlichen Rentenalters würde die langfristige Finanzierung der gesetzlichen Renten sicherstellen“, so der Internationale Währungsfonds (IWF).

Zynisch:

„Zudem würde die Erhöhung des Renten-Eintrittsalters den Fachkräftemangel dämpfen“.
Darüber dürften Altenpfleger, Bauarbeiter, Polizisten und andere körperlich schwer im Schichtdienst arbeitende und schlecht bezahlte Menschen sich freuen, …weil ihnen die Entscheidung, beruflich umzusatteln dann wahrscheinlich leichter fallen wird.

Aber die Wirtschaft weiß die Deutschen (!) zu beruhigen; Denn die Verunsicherung der Betroffenen liegt nur an der schlechten Information:

„Zusätzlich mahnen die Ökonomen mehr Transparenz über die Rentenhöhe an. Viele Menschen machten sich zu Unrecht Sorgen über ihre Altersbezüge. Hier müsse der Staat BESSER INFORMIEREN“.

Hier eine Information zum Rentenniveau im Vergleich:
Renteneintritt ohne Abstriche beim Rentenniveau akzeptieren zu müssen
– in Deutschland 45 Jahre
– in Spanien und Griechenland 35 Jahre
Das Rentenniveau beträgt
– in Deutschland künftig 48 % vom letzten Netto-Einkommen
– in Spanien 76 %
– in Griechenland 110%

Zitat von Joschka Fischer, Grüne:

„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

Deutscher Ex-Außenminister

Auch die (deutsche) Bundeskanzlerin glänzt mit boshafter Missgunst, wenn es um die Deutschen geht. Am 16. Juni, ein knappes halbes Jahr vor ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin, sagte sie anlässlich des 60-jährigen Bestehens der CDU:

„..Denn WIR haben WAHRLICH KEINEN Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf Ewigkeit“.

Merkel kurz vor ihrer Wahl als Bundeskanzler

An so viel Hass sind Spanier und Griechen unschuldig und wir missgönnen ihnen weder ihre Renten, noch ihre vergleichsweise loyalen Regierungen. Doch wir schauen traurig zu ihnen herüber:

Spanien und Griechenland gehören zu den höher verschuldeten Ländern in der EU und müssen regelmäßig aus EU-Geldern unterstützt werden, die sich insbesondere auch aus deutschen Steuergeldern speisen. Da muss man sich wirklich keine Sorgen machen, wenn der INTERNATIONALE Währungsfonds (IWF) weitere Opfer von DEUTSCHEN Arbeitnehmern fordert.

UnfaGW – Unfaschistische Gelbwesten in Deutschland,
Wir sagen NEIN zu Faschismus + Gewalt, zu Ausbeutung durch Steuern und durch Hungerlöhne, NEIN zu Alters- und Kinderarmut und NEIN zum Kapitalismus.

Quellen, u.a.:
focus-de-finanzen-altersvorsorge-rente-ausgleich-fehlender-arbeitskraefte-laenger-arbeiten-und-spaeter-in-rente-iwf-fordert-reform-zum-wohl-deutscher-unternehmen
und
sozialversicherung-de-kompetent-rentenversicherung-werte-beitragssatz-2019

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