Gustave le Bon alternativlos

(Gastbeitrag)   „Sie wollen“, so le Bon, „die Wahrheit nicht wissen“, doch wie auch immer sie ausfällt, eine Neujahrsansprache ist auch 2019 wichtig! Deutsche, Schweden… sie gehören zu den tolerantesten Menschen, die ich kenne, bzw. von denen ich weiß. Zynisch, von ihnen Toleranz zu fordern, und das mit dem VERWEIS – Zitat Merkel: „…AUF DIE LEHRE AUS ZWEI WELTKRIEGEN …“

Alternativlos erscheint sodann der Aufschrei: „Wären die Leute damals nur eher und geschlossen aufgestanden, gegen diesen größenwahnsinnigen, hasserfüllten Diktator ( A H ), der um jeden Preis ganz Europa und die halbe Welt regieren wollte, dann wäre uns und allen anderen viel erspart geblieben!
Spätestens bei „Kauft nicht bei Juden“ und Bücherverbrennung, sowie bei der kompletten Manipulation der Jugend ( H J ), hätte die Bevölkerung doch sehen können, wo der Weg hin führt, …aber nur, wenn man nicht auf einem Auge blind ist“.

Sind die Menschen auf einem Auge blind? Um eine Antwort zu finden, bemühen wir Gustave Le Bon, einen französischen Mediziner, Anthropologe, Psychologe, Soziologe und Erfinder, 7. Mai 1841 bis 13. Dezember 1931). Er gilt als einer der Begründer der Massenpsychologie, einem Teilgebiet der Sozialpsychologie. Sein bekanntestes Werk ist das 1895 veröffentlichte Buch Psychologie der Massen.

Zitat: „NIE HABEN DIE MASSEN NACH WAHRHEIT GEDÜRSTET.
Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

Spalte und herrsche!

„Die Psychologie der Massen“, so whiteflag.de, „ist die Triebfeder für politische Revolten, die kollektive Dissonanz* und die sozialistische Versklavung der Menschheit“.
Das bedeutet, die psychologische Steuerung der Massen, sowie auch die Verführung, bzw. die Täuschung der Bevölkerung ist der Auslöser für politische Revolten, für die Spaltung der Gesellschaft und (schlussendlich) für die sozialistische Versklavung der Menschheit.
  „Dissonanz“ – (lat: dis = „unterschiedlich, auseinander“ und sonare = „klingen“, weiß wikipedia) 

Auch heute setzen Politiker viele wirkungsvolle Einflüsse der Massenpsychologie ein.

Ein Beispiel – Achten wir auf das politische Schlagwort, ALTERNATIVLOS = keine Alternativlösung zulassend:
„Ich halte das Vorgehen für ALTERNATIVLOS“, so Merkel 2009 bez. insolventer Banken.
„Die beschlossenen Hilfen sind ALTERNATIVLOS“, so Merkel zum 1. Griechenlandrettungspaket.
„Merkel ist ALTERNATIVLOS“, so welt.de am 19.11.2016
Sie sei „ALTERNATIVLOS“, so Merkel im Februar 2018 in einem ZDF-Interview.
In einem Interview mit Focus-Online bezeichnete Roderich Kiesewetter (CDU) die Migrationspolitik von Merkel als ALERNATIVLOS.
Nicht nur Merkel, so die Politikwissenschaftlerin Astrid Séville, spreche von Alternativlosigkeit, um Entscheidungen zu erklären. Der Diskurs sei nervös, der Ton sei schärfer geworden und kreatives Denken habe es schwer. So entledige man sich relativ schnell des Ballastes langer Rechtfertigungen. – Basta! Widerspruch zwecklos. Punkt.

Und was geschieht, wenn doch wer widerspricht?

Theeuropean.de bringt es auf den Punkt. Zitat: „Sie nennen es die Kritikerpest. Jeder ranghohe Unionspolitiker, der Angela Merkel in den vergangenen Jahren kritisiert hat, wird selber siech (Anm.: dahin siechen, immer stärker krank werden). Die Fehler der Migrationskrise fallen nicht der Kanzlerin sondern ausgerechnet den Mahnern auf die Füße.“
Was hat Frau Merkel einer gespaltenen, uneinigen Bevölkerung aus Befürwortern und Kritikern zu sagen? Sie fordert „Toleranz“ und weist auf die „Lehre aus zwei Weltkriegen“ hin. Was hat das zu bedeuten? Es impliziert: „Ihr habt Hitlers Machtergreifung nicht verhindert, habt ihn nicht gestoppt, habt keinen Widerstand gegen all die Menschenrechtsverbrechen Deutschlands geleistet und nun seid also bitte angesichts „der Herausforderungen vor denen wir stehen“ (zum Beispiel vor den Problemen im Zuge der alternativlos „alternativlosen“ Massenmigration) gefälligst tolerant! …anstatt euch zu beschweren!“ Sechs! Setzen!

Ich weiß nicht, ob es stimmt, dass Hitler und Göbels Gustave Le Bon’s „Psychologie der Massen“ gelesen haben. Zumindest von Hitler wird es in whiteflag.de vermutet.
Fakt ist auch: Nun hast auch Du davon gelesen…

Offenbar ist die regierende Elite, Presse eingeschlossen, auch „alternativlos“,
Stichwort: „Kritikerpest“ – Zitat aus theeuropean.de. Zynismus off.

2 Kommentare zu „Gustave le Bon alternativlos

  1. Hitler einen „hasserfüllten Diktator (AH), der um jeden Preis ganz Europa und die halbe Welt regieren wollte“ zu nennen…….
    So banal populistisch ist Weltpolitik doch nicht.
    Das sagt genau ein Franzose: Wo Napoleon schon 130 Jahre vorher vor Moskau stand.
    Sind die Franzosen also alle hasserfüllte Nazis?

    Nein, Weltpolitik spielt sich auf einer viel höheren Ebene ab.
    Da geht es um -zig Milliarden Francs, Pfund, Dollar, Rubel, Euro, und nicht um „Befindlichkeiten“ irgendeines Volkes.

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    1. Nein, das sagt nicht ein Franzose, das sagt der Verfasser dieses Gastbeitrages, ein DEUTSCHER. Bitte lies den Beitrag nochmal genauer durch.
      Deinen Hang zu Relativierungen teilen wir in diesem Fall nicht. Allerdings stimmen wir dir zu, bei deinem Blick auf die Weltpolitik.

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